„Unglücklicherweise kommt es im Leben
vor - und Architektur ist Leben - dass man die Vergangenheit zu sehr
respektiert und deswegen die Zukunft aus den Augen verliert. Die Einfügung
des Geistes der Vergangenheit in zeitgemässe Lösungen ist
Selbstverständlichkeit und Pflicht. Es ist bekannt, dass nur der
Narr sich selbst bestiehlt - hier aber handelt es sich nicht um Diebstahl
im herkömmlichen Sinne, sondern um konsequente Kontinuität
des architektonisch-urbanistischen Gedankens, welcher sämtliche
Errungenschaften der Zivilisation verfolgt.
Die Lösung liegt demnach in der Kultur, beziehungsweise in der
Erziehung. Jedoch sind in den vergangenen Jahrzehnten Ausbildung und
Erziehung nicht Hand in Hand gegangen. Nochmals, das Fundament jedes
Schaffens ist die Kultur, aber gerade hier sind wir am Meisten gehindert.“